Über uns und unsere Vergangenheit…
Entstanden ist die Produktionsstätte in Reichenbach/Vogtland aus einer Auslagerung von Produktionsabteilungen der Fichtel und Sachs AG, Schweinfurt, in den Jahren 1942/43.
Nach 1945 wurde das Unternehmen durch die Landesregierung Sachsen übernommen, war Teil einer sowjetischen Aktiengesellschaft und wurde später bekannt als volkseigener Betrieb, VEB RENAK-Werke, wobei RENAK für Reichenbacher Naben und Kupplungswerke stand.
Die Produktion von Fahrradkomponenten hatte Mitte der sechziger Jahre mit Export in über 40 Länder ihren Höhepunkt. Administrative Entscheidungen führten zur Drosselung der Produktion und zur Exporteinstellung.
Am 1. Juli 1990 erfolgte die Umwandlung zur RENAK-Werke GmbH, deren Betriebsteil Fahrrad-Komponenten am 1. April 1993 von der Treuhandanstalt an das chinesische Grossunternehmen Flying Pigeon Bicycle Group Corporation (Tianjin) verkauft wurde. Die Herstellung von Fahrrad-Komponenten wurde hier nach kurzer Zeit eingestellt.
Mit Mitarbeitern der ehemaligen RENAK-Werke wurde am 17. März 1994 die Reichenbacher Naben und Fahrrad-Komponenten GmbH in den alten Betriebsräumen in Reichenbach gegründet, um die als Prototyp bereits vorhandene Nabenlichtmaschine ENPARLITE in die Serienproduktion zu bringen. Ausserdem wurden von der Flying Pigeon Bicycle Group Corporation die UNIVERS- und SPEED-Nabenproduktion und das Warenzeichen RENAK übernommen.
Ende 1995 musste aus Kostengründen die Produktion von Eingang-Rücktrittnaben eingestellt werden, um die vorhandenen Kräfte auf Entwicklung, Fertigung und Vertrieb des Nabendynamos ENPARLITE zu konzentrieren.
Am 30. Mai 1996 wurde der Firmennamen in RENAK Komponenten GmbH angepasst. Gleichzeitig erfolgte der Umzug in neue Betriebsräume in Netzschkau, 4 km vom alten Standort entfernt.
…zur Gegenwart
Parallel zu unserem Umzug nach Itzehoe in Schleswig-Holstein forcierten wir die Entwicklung und Produktion unseres zukunftsorientierten ENPARLITE2-Nabendynamos. Nachdem in der Zwischenzeit eine Vielzahl neuer Erkenntnisse und Erfahrungen in das Konzept eingeflossen sind und sich in der Praxis bewährt haben, sprechen wir heute einfach vom RENAK Nabendynamo. Der Name unser Firma wurde verkürzt zur RENAK GmbH.
Vor einigen Jahren begannen wir eine Kooperation mit einem aus unserer damaligen Sicht leistungsstarken Unternehmen in der Fertigungstechnik, um auf diesem Feld weitere Kostenvorteile zu erschließen. Leider hat diese Zusammenarbeit nicht das gehalten, was wir uns versprochen hatten und wurde eingestellt. In der Zwischenzeit sind alle mit dieser Kooperation verbundenen kommerziellen Fragen abschließend geregelt und wir verfügen wieder über alle unsere Rechte, die zusammen mit den Erkenntnissen aus der ständig weiter geführten Entwicklung zu sehr interessanten Ergebnissen wie z.B. einer deutlich leistungsfähigeren Schaltmechanik geführt haben.
Die Fertigungsmöglichkeiten in Itzehoe sind nur für kleine Serien geeignet, so dass wir derzeit unsere Kunden nur direkt mit überschaubaren Stückzahlen beliefern können. Wir arbeiten daran, dass sich das bald wieder ändert und sind hier an einer neuen Kooperation mit einem anderen leistungsfähigen Partner interessiert. Wichtig für uns ist, dass wir dabei auch für unseren traditionsreichen und geschützten Markennamen RENAK eine erfolgreiche Zukunft gestalten, was für uns eine große und ehrenvolle Verpflichtung ist.